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Forderung der Kinderbetreuung – Nachmittagsbetreuung und die Argumente unserer Gemeindeführung! PDF Drucken E-Mail

Info aus unserer letzten GR Sitzung vom Juli 2010

In der Volksschule hat eine Bedarfserhebung für die Errichtung eines Mittagstisches bzw. einer Nachmittagsbetreuung stattgefunden. Nach dem Schulorganisationsgesetz muss eine Mindestanzahl von sieben Kindern pro Tag gegeben sein, die die Einrichtung in Anspruch nehmen. Des Weiteren ist festgelegt, dass die Kinder, die den Mittagstisch nützen, frühestens um 16.00 Uhr die Nachmittagsbetreuung verlassen dürfen. Bei der Befragung wurde die Mindestanzahl nicht erreicht, deshalb wird der Mittagstisch bzw. die Nachmittagsbetreuung für das kommende Schuljahr nicht eingerichtet GR. Lemmerer empfindet das Schreiben, das für die konkrete Anmeldung zur  Nachmittagsbetreuung ausgegeben wurde, als eher abwerbend. Es ist bekannt, dass der Direktor kein Befürworter dieser Einrichtung ist und so meldeten sich nach diesem Schreiben dann zu wenig für die Nachmittagsbetreuung an. Ursprünglich hatte es 8 – 9 Anmeldungen gegeben. Er findet es nicht richtig, dass dieses Schreiben von Herrn Dir. Wurzer vom Bürgermeister unterstützt und unterschrieben wurde. Auf Aufforderung von Bgm. Moisi verliest GR. Lemmerer das Schreiben. Darauf meint der Bürgermeister, dass dieses Schreiben lediglich wichtige Informationen für die Eltern enthalten hat. Es herrschte nämlich die Meinung, die Kinder
nach dem Mittagstisch abholen zu können. Diese Möglichkeit besteht jedoch nach
dem Schulorganisationsgesetz nicht. GVSt. Baumüller ist der Meinung, dass die Gemeinde nicht viel Interesse an der Nachmittagsbetreuung zeigt. Man könnte nämlich ein Projekt starten und sich nicht
auf Zeiten fixieren, vor denen kein Kind die Betreuungseinrichtung verlassen darf. Er stellt fest, dass die Gemeinde nicht fördernd hinter diesem Thema steht. Bgm. Moisi entgegnet, dass die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften notwendig ist, denn der Betreuungsperson obliegt bis 16.00 Uhr die Verantwortung für die Kinder. VzBgm. Mayr stellt klar, dass das Projekt nicht wegen der Gemeinde gescheitert ist, sondern weil die Mindestanzahl von Anmeldungen nicht erreicht wurde. Er glaubt,
man sollte in Zukunft eine gemeinsame Lösung mit Mutters anstreben. Bgm. Moisi ergänzt, dass mit dem gemeinsamen Sommerkindergarten bereits ein Zeichen für das Bemühen der Gemeinde in diese Richtung gesetzt wurde. Abschließend stellt der Bürgermeister fest, dass er die Meinung von GVSt. Baumüller nicht teilt, wenn er behauptet, die Gemeinde habe eine negative Einstellung zur Nachmittagsbetreuung.

Wie im beigefügten pdf ersichtlich geht es auch anders!